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Fünf Anbieter, geprüft im August 2026

Handwerkersoftware Österreich im Vergleich

Es gibt nicht die eine beste Handwerkersoftware — es gibt die, die zu Ihrem Betrieb passt. Dieser Überblick prüft fünf Anbieter an neun Kriterien, die den Alltag wirklich treffen. Und an einer Frage, die auf keiner Funktionsliste steht: Arbeitet der Anbieter eigentlich so, wie Sie selbst arbeiten?

9 Kriterien
5 Anbieter
Checkliste fürs Gespräch
Ohne Preisangaben

Warum die Auswahl so schwer fällt

Freitagabend, halb acht. Unten klappert Geschirr, oben liegt der Stapel: Stundenzettel von drei Baustellen, ein Lieferschein mit Bleistiftnotizen am Rand — und die Rechnung für die Sanierung in der Nachbargemeinde, seit sechs Wochen offen, weil die Regiestunden noch auf einem Zettel im Auto liegen. Sie haben heute neun Stunden gearbeitet. Jetzt beginnt die zehnte.

Irgendwann an so einem Abend fällt die Entscheidung: so nicht mehr. Also schauen Sie sich Software an — und stehen vor dem nächsten Problem. Auf allen Websites steht dasselbe: Angebote, Zeiterfassung, Rechnungen, App fürs Handy. Zehn Anbieter, zehnmal dieselbe Funktionsliste. Woran soll man das festmachen?

Am besten an dem, woran Sie einen Kollegen messen, dem Sie eine Baustelle anvertrauen: nicht am Prospekt, sondern an der Arbeitsweise. Misst er aus, bevor er anbietet? Hebt er ab, wenn es klemmt? Gilt sein Wort auch ohne Kleingedrucktes? Genau diese Fragen stellt diese Seite an fünf Software-Anbieter — mit neun nachprüfbaren Kriterien.

Das Handwerker-Prinzip

Genau daran lassen wir uns messen: vier Regeln, nach denen ein guter Betrieb arbeitet — und wir auch. Jede davon können Sie nachprüfen, bevor Sie unterschreiben.

Maßarbeit statt Konfektion

Ein guter Betrieb liefert nicht das Regal von der Stange, wenn die Nische 87 Zentimeter hat. apvros ist modular: Sie buchen, was Ihr Betrieb braucht, und erweitern oder verkleinern später. Und fehlt eine Funktion, bekommen Sie ein schriftliches Angebot mit Aufwand und Termin — keinen Platz in einer Wunschliste.

Handschlagqualität

Wer zu seiner Arbeit steht, braucht keine Klausel, die den Kunden festhält. Deshalb: keine Mindestvertragslaufzeit, monatlich kündbar, keine Einrichtungsgebühr. Wir müssen jeden Monat gut genug sein, dass Sie bleiben — das ist bequem für Sie und Ansporn für uns.

Erreichbar, wenn es klemmt

Bei Ihnen geht der Chef ans Telefon, wenn ein Kunde ein Problem hat. Bei uns auch: Wer heute bei apvros anruft, spricht mit dem Menschen, der die Software baut — keine Warteschleife, kein Ticketformular, keine erste Ebene, die den Fall erst weiterreicht.

Aus der Region, für die Region

Entwickelt in Mils bei Hall in Tirol, für österreichische Betriebe — nicht für den deutschen Markt mit Österreich-Zusatz. Was hier Pflicht oder Alltag ist, gehört zum Grundumfang: ebInterface, DATANORM-Kataloge, OCI-Anbindung.

Und was wir nicht können, sagen wir zuerst: Eine Abrechnung nach ÖNORM B 2110 und die BUAK-Meldung sind nicht im Standard. Wenn Ihr Betrieb genau das braucht, hören Sie das von uns im ersten Gespräch — und ob wir es bauen können, ebenfalls. Wer Ihnen nur Stärken aufzählt, hat auch etwas verschwiegen — Sie merken es nur später.

Die neun Kriterien, an denen es sich entscheidet

Nicht der Funktionsumfang trennt die Anbieter — den haben inzwischen alle. Diese neun Punkte treffen einen österreichischen Betrieb im Alltag, und die wenigsten davon stehen auf einer Startseite.

1. Erzeugt die Software eine Rechnung, die eine österreichische Behörde annimmt?

Keine Kür, sondern eine Eintrittskarte. Deutschland arbeitet mit XRechnung und ZUGFeRD, Österreich mit ebInterface — dem Format, über das Rechnungen an den Bund via Unternehmensserviceportal eingereicht werden. Wer für eine Bundesdienststelle arbeitet, ist seit 2014 dazu verpflichtet; viele Länder und Gemeinden nehmen E-Rechnungen ebenfalls entgegen, ohne dass es dort flächendeckend Pflicht wäre. Mehr dazu auf unserer Seite zur E-Rechnung. Eine Software, die nur das deutsche Format kann, erzeugt eine Rechnung, die zurückkommt — und dann tippt sie doch wieder jemand von Hand ins Portal.

2. Was passiert, wenn eine Funktion fehlt?

Jeder Betrieb hat eine Eigenheit: eine Position, die anders heißen muss, ein Formular, das die Bauleitung so und nicht anders will, eine Auswertung, nach der der Steuerberater fragt. Diese Frage trennt Anbieter deutlicher als jede Funktionsliste. Lautet die Antwort „das nehmen wir gern in unser Feedback auf“, wissen Sie genug: Ihre Eigenheit ist dann ein Eintrag in einer Liste. Die brauchbare Antwort ist ein Angebot mit Aufwand und Termin — und die kann nur geben, wer die Software selbst entwickelt, statt sie einzukaufen.

3. Wofür zahlen Sie eigentlich?

Dass der Preis mit dem Betrieb wächst, ist überall so — auch bei uns hängt er an Modulen und Mitarbeiterzahl. Der Unterschied liegt woanders: Pakete oder Module. Beim Paketmodell zahlt der Betrieb die Stufe, in die er fällt — mit allen Funktionen darin, ob sie jemand nutzt oder nicht. Und der nächste Mitarbeiter kann den Sprung in die nächste Stufe auslösen. Beim Modulmodell stellen Sie zusammen, was Ihr Betrieb braucht, und genau das kostet — Sie fangen klein an und erweitern, wenn es soweit ist. Fragen Sie konkret: Was kostet der fünfte Mitarbeiter — und wofür genau? Wer darauf keine gerade Antwort gibt, hat sie schon gegeben.

4. Wie lange sind Sie gebunden?

Ob eine Software zum Betrieb passt, zeigt sich nicht in der Demo, sondern im dritten Monat — wenn der erste Monteur sie täglich benutzt und sich herausstellt, ob er damit zurechtkommt oder heimlich wieder Zettel schreibt. Eine Mindestlaufzeit von zwölf Monaten trägt dieses Risiko nicht mit: Sie sitzen dann elf Monate ab, was im dritten schiefgegangen ist. Ein Anbieter, der monatlich kündbar bleibt, trägt das Risiko mit Ihnen — und muss jeden Monat gut genug sein.

5. Fällt eine Einrichtungsgebühr an?

Manche Anbieter verlangen für Einführung und Datenübernahme extra. Das ist nicht unfair — Aufwand ist Aufwand — aber es gehört vor die Entscheidung, nicht auf die erste Rechnung.

6. Wo liegen Ihre Daten?

Kundendaten, Stundenaufzeichnungen, Rechnungen und Fotos von Baustellen liegen künftig auf einem Server. Auf welchem, in welchem Land, und nach welcher Rechtslage — das steht erstaunlich oft nirgends.

7. Kommen die Materialpreise Ihres Großhändlers herein?

DATANORM ist der Standard, über den Großhändler Artikel und Preise liefern. Ohne diesen Import pflegen Sie Materialpreise von Hand — und rechnen irgendwann mit veralteten Preisen. OCI geht einen Schritt weiter: Warenkorb beim Großhändler füllen, Knopf drücken, und die Positionen stehen im Angebot.

8. Wer hebt ab, wenn es klemmt?

Am Dienstag um sieben Uhr früh, wenn der Monteur auf der Baustelle steht und die App nicht aufgeht. Entscheidend ist nicht die Reaktionszeit im Prospekt, sondern wer abhebt: jemand, der die Software kennt und sie ändern kann — oder eine erste Ebene, die den Fall aufnimmt und weiterreicht. Fragen Sie nach einer Telefonnummer und danach, wer an ihr sitzt.

9. Was sehen Sie, bevor Sie unterschreiben?

Ein Testzugang ist schnell geklickt — nur sehen Sie darin die Musterfirma des Anbieters, nicht Ihren Betrieb. Die Frage, die weiterhilft, ist eine andere: Bekommen Sie die Software mit Ihren Leistungen, Positionen und Belegen zu sehen, bevor Sie sich entscheiden? Und wie lange sind Sie gebunden, falls es doch nicht passt? Ein Anbieter ohne Mindestlaufzeit gibt Ihnen die ehrlichere Probezeit als ein Spielstand, den Sie ohnehin wegwerfen.

Die Anbieter im Überblick

Fünf Anbieter, die den österreichischen Markt ansprechen, gemessen an den neun Kriterien von oben. Grundlage sind ausschließlich die öffentlichen Produkt- und Preisseiten, geprüft im August 2026.

Geprüft wurden die öffentlichen Produkt- und Preisseiten der Anbieter im August 2026. „Nicht ermittelt“ bedeutet: dort nicht auffindbar — nicht, dass die Funktion fehlt.
Kriterium apvros plancraft ToolTime HERO pds
E-Rechnung im österreichischen Format (ebInterface) teilweise nicht ermittelt nicht ermittelt nicht ermittelt
Eigene Entwicklung: Anpassungen nach Ihrem Bedarf nicht ermittelt nicht ermittelt nicht ermittelt nicht ermittelt
Modular buchbar statt fixer Paketstufen nicht ermittelt
Ohne Mindestvertragslaufzeit nicht ermittelt
Ohne Einrichtungsgebühr nicht ermittelt nicht ermittelt teilweise nicht ermittelt
Datenhaltung in Österreich teilweise nicht ermittelt nicht ermittelt nicht ermittelt
Materialkataloge des Großhändlers (DATANORM und OCI) nicht ermittelt nicht ermittelt nicht ermittelt
Entwicklung und Support aus Österreich teilweise
Kostenlose Testphase ohne Gespräch nicht ermittelt

Eine Zeile geht nicht an uns — mit Absicht. Statt eines Testzugangs steht bei apvros ein Demotermin am Anfang: Wir richten die Software vorher mit Ihren eigenen Leistungen und Positionen ein, damit Sie im Termin Ihren Betrieb sehen und nicht die Musterfirma eines Anbieters. Und weil es danach keine Mindestlaufzeit gibt, ist Ihr erster echter Monat die Probezeit — mit richtigen Aufträgen statt mit Beispieldaten.

Die Anbieter einzeln

Was jeder gut kann — und was er einen österreichischen Betrieb im Alltag kostet. Grundlage sind ausschließlich die öffentlichen Produkt- und Preisseiten.

pds

Gewachsene Branchenlösung aus Rotenburg an der Wümme, in Österreich über einen Partner vertreten. Warenwirtschaft, Projektsteuerung und Lager sind eng verzahnt — für große Betriebe mit eigener IT-Zuständigkeit ist diese Tiefe ein echtes Argument.

Für alle anderen ist genau dieser Umfang das Problem. Eine Software, die alles kann, muss eingeführt, geschult und gepflegt werden: Rechnen Sie mit einem Einführungsprojekt statt einer Selbstanmeldung und mit jemandem im Betrieb, der sich dauerhaft zuständig fühlt. Unter etwa dreißig Mitarbeitern steht dieser Aufwand selten im Verhältnis zum Nutzen. Preise stehen nicht öffentlich, und der Weg zum Hersteller führt über den Partner.

plancraft

Hamburger Anbieter mit einer der aufgeräumtesten Oberflächen am Markt und einer eigenen österreichischen Fassung der Website. Wenn Bedienbarkeit für Sie über allem steht, ist plancraft stark — und die Bewertungen geben ihm darin recht.

Für einen österreichischen Betrieb hängt daran allerdings ein Preisschild. Die ÖNORM-Schnittstelle für österreichische Rechnungen ist laut Preisseite erst ab dem mittleren Paket enthalten: Wer für den Bund fakturiert, muss also eine Stufe höher — und bezahlt den Rest dieser Stufe mit, ob er ihn nutzt oder nicht. Dazu wird je Arbeitsplatz abgerechnet, Büro und mobil getrennt. Jeder Monteur, der mitschreiben soll, steht damit Monat für Monat auf der Rechnung. Entwicklung und Support sitzen in Deutschland.

ToolTime

Berliner Anbieter mit drei klaren Paketen und einem Testzugang. Wer keine Lust auf Konfiguration hat, kommt hier schnell los — wenig zu entscheiden, gerade Struktur.

Nur ist diese Struktur auf Deutschland gebaut, und das steht so auf der eigenen Seite: deutsche Server, Ausrichtung auf die deutsche GoBD, ein österreichisches Rechnungsformat wird nicht genannt. Dazu zwölf Monate Mindestvertragslaufzeit — Sie entscheiden also für ein Jahr, bevor der erste Monteur die App überhaupt in der Hand hatte. Und weil die Pakete an Nutzerzahlen hängen, wird ab einer bestimmten Mitarbeiterzahl die nächste Stufe fällig.

HERO

Anbieter aus Hannover mit der größten Gewerkebreite in diesem Vergleich — über vierzig eigene Ausprägungen vom Gerüstbau bis zur Schädlingsbekämpfung, dazu DATANORM und OCI. Wenn es für Ihr Gewerk eine fertige Ausprägung gibt, bekommen Sie viel Vorgefertigtes.

Dieselbe Breite bedeutet für einen kleinen Betrieb aber vor allem Einarbeitung. Der Preis hängt an der Nutzerzahl, und das umfangreichere Paket setzt laut Anbieterseite einen kostenpflichtigen Implementierungsservice voraus — zum laufenden Preis kommt also eine Rechnung, bevor Sie losarbeiten. Für ein Büro mit zwei Plätzen mag das aufgehen; für einen Betrieb, in dem jeder Monteur einen Zugang bekommen soll, ist es eine ganz andere Rechnung. Ein österreichisches E-Rechnungsformat ist auf den öffentlichen Seiten nicht genannt.

apvros

Entwickelt in Mils bei Hall in Tirol, ausgelegt auf österreichische Klein- und Mittelbetriebe — nicht auf den deutschen Markt mit Österreich-Zusatz. Was hier Pflicht oder Alltag ist, gehört zum Grundumfang statt in ein höheres Paket: ebInterface, DATANORM und OCI ab dem ersten Tag. Keine Mindestlaufzeit, keine Einrichtungsgebühr, Support aus Tirol. Der Preis hängt — wie überall — an Modulen und Mitarbeiterzahl; nur zahlen Sie hier nie für Funktionen, die niemand nutzt, und kein zusätzlicher Mitarbeiter löst einen Paketsprung aus.

Der Unterschied, den man erst nach Monaten merkt: Wir entwickeln die Software selbst. Ein fehlendes Feld, ein anderer Beleg, eine zusätzliche Auswertung — Sie bekommen ein schriftliches Angebot mit Aufwand und Termin. Und wenn Sie anrufen, sprechen Sie mit dem Menschen, der es baut. Das ist der Punkt, an dem sich diese Seite entscheidet: Alle fünf hier können Angebote, Zeiten und Rechnungen. Nur einer kann Ihren Betrieb.

Nicht die richtige Wahl, wenn Sie eine Abrechnung nach ÖNORM B 2110 mit automatischem Haft- und Deckungsrücklass oder eine BUAK-Meldung fertig im Standard brauchen. Das ist nicht eingebaut. Wenn Ihr Betrieb überwiegend so abrechnet, sagen wir das im Erstgespräch — und ob wir es bauen können, ebenfalls.

Jeder Anbieter auf einer eigenen Seite

Wofür er die bessere Wahl ist, wo es für einen österreichischen Betrieb hakt, wann Sie bleiben sollten und was ein Wechsel praktisch bedeutet.

Checkliste für das Anbietergespräch

Neun Fragen für jedes Anbietergespräch — auch für eines mit uns. Die Antworten sagen mehr als jede Funktionsliste, und Sie merken schnell, wo ausgewichen wird.

  1. Erzeugen Sie eine E-Rechnung nach ebInterface?Und ist das im Grundumfang enthalten oder erst in einem höheren Paket?
  2. Was kostet der fünfte Mitarbeiter zusätzlich?Nicht der Einstiegspreis — der Aufpreis. Und was kostet der zehnte?
  3. Wie lange bin ich gebunden, und was passiert nach drei Monaten, wenn es nicht passt?Fragen Sie nach der Kündigungsfrist, nicht nach der Testphase.
  4. Was kostet die Einrichtung zusätzlich zum Abo?Datenübernahme, Schulung, Anpassung der Stammdaten.
  5. In welchem Land stehen die Server?Und nach welcher Rechtslage werden die Daten verarbeitet?
  6. Können Sie den DATANORM-Katalog meines Großhändlers einlesen?Nennen Sie Ihren Großhändler konkret und lassen Sie es sich zeigen.
  7. Was passiert, wenn wir etwas brauchen, das Sie nicht haben?Die aufschlussreichste Frage der Liste. Achten Sie darauf, ob ein Termin genannt wird.
  8. Wen erreiche ich am Dienstag um sieben Uhr früh?Telefon oder Ticketsystem — und sitzt dort jemand, der die Software ändern kann?
  9. Kann ich mit einem kleinen Umfang anfangen und später erweitern?Und wieder zurück, wenn sich ein Modul nicht bewährt?

Ein Anbieter, der auf alle neun eine klare Antwort gibt, ist nicht automatisch der richtige. Aber einer, der bei mehreren ausweicht, ist es sicher nicht.

Wir gehen die Liste mit Ihnen durch

In einer kostenlosen Demo gehen wir die neun Fragen für apvros durch — und zwar an Ihren eigenen Leistungen und Positionen, die wir vorher einrichten. Sie sehen also nicht irgendeine Software, sondern Ihren Betrieb darin. Und wo unsere Antwort nicht die beste ist, hören Sie das im Termin und nicht im dritten Monat.

Kostenlose Demo anfragen

Fragen zur Auswahl

Es gibt nicht die eine beste. Es hängt an drei Dingen: Für wen arbeiten Sie? Wer an den Bund fakturiert, braucht ebInterface, und das schränkt die Auswahl deutlich ein. Wie viele Leute sollen die Software nutzen? Ab etwa vier Personen entscheidet das Preismodell mehr als der Funktionsumfang. Und wie eigen sind Ihre Abläufe? Je spezieller, desto wichtiger ist ein Anbieter, der etwas dazubauen kann.

ebInterface ist der österreichische Standard für elektronische Rechnungen; Rechnungen an den Bund werden darüber eingereicht. Wenn Sie ausschließlich für private Auftraggeber arbeiten, brauchen Sie es nicht. Für Vertragspartner des Bundes gilt die Pflicht seit 2014; bei Ländern und Gemeinden ist sie nicht flächendeckend, viele nehmen E-Rechnungen aber entgegen. Fragen Sie im Zweifel beim Auftraggeber nach — wo E-Rechnung erwartet wird, ist sie keine Komfortfunktion, sondern Voraussetzung dafür, dass Sie Ihr Geld bekommen.

Für den Alltag im Betrieb funktioniert das grundsätzlich — Sprache und Zeitzone sind dieselben. Der Unterschied liegt tiefer: beim Rechnungsformat für öffentliche Auftraggeber, bei der Abbildung österreichischer Aufzeichnungspflichten und bei der Frage, ob am Telefon jemand sitzt, der die österreichische Praxis kennt. Manche deutschen Anbieter haben eine echte österreichische Fassung, manche nur eine österreichische Domain. Das merkt man nicht in der Demo, sondern beim ersten Auftrag für eine Bundesdienststelle.

Weil Preise und Paketzuschnitte sich ändern und eine Tabelle, die im nächsten Quartal falsch ist, niemandem hilft. Wichtiger als die Höhe ist ohnehin, wofür Sie zahlen: für eine fixe Paketstufe mit allem darin — oder für Module, die Sie selbst zusammenstellen. Diese Frage steht in der Tabelle, und die Preise selbst finden Sie auf den Seiten der jeweiligen Anbieter. Unsere stehen offen auf unserer Preisseite.

Wörtlich das: Auf den öffentlichen Produkt- und Preisseiten des Anbieters war dazu im August 2026 nichts zu finden. Das heißt ausdrücklich nicht, dass die Funktion fehlt — sie kann vorhanden und nur nicht dokumentiert sein. Fragen Sie im Gespräch nach; die Checkliste oben hilft dabei.

Bei apvros ja. Die Software ist nach Modulen aufgebaut: Sie beginnen mit dem, was Sie heute brauchen, und nehmen Zeitwirtschaft, Materialwirtschaft oder Auswertungen dazu, wenn es soweit ist. Auch wieder heraus, wenn ein Modul sich nicht bewährt — es gibt keine Mindestlaufzeit, die dem im Weg steht. Bei Paketmodellen springen Sie dagegen immer eine ganze Stufe, auch wenn Sie nur eine einzelne Funktion daraus brauchen.

Wir entwickeln apvros selbst in Tirol. Ein fehlendes Feld, ein anderer Beleg, eine zusätzliche Auswertung: Sie bekommen ein schriftliches Angebot mit Aufwand und Termin. Das ist der Unterschied zu einer Standardsoftware, bei der Ihr Wunsch in einem Backlog neben vielen anderen landet. Stellen Sie diese Frage jedem Anbieter — die Antwort ist aufschlussreich.

Keinen Selbstzugang zum Herumklicken — bei uns steht ein Demotermin am Anfang. Wir richten die Software vorher mit Ihren Leistungen und Positionen ein, damit Sie Ihren eigenen Betrieb darin sehen und nicht eine Musterfirma. Die echte Probe kommt danach: Weil es keine Mindestlaufzeit gibt, ist Ihr erster Arbeitsmonat die Testphase — mit richtigen Aufträgen, richtigen Rechnungen und der Möglichkeit, jederzeit aufzuhören. Das ist aussagekräftiger als zwei Wochen in einem Testkonto, das Sie hinterher wegwerfen.

Ausschließlich aus den öffentlich einsehbaren Produkt- und Preisseiten der jeweiligen Anbieter, geprüft im August 2026. Leistungsumfang und Pakete ändern sich; prüfen Sie vor einer Entscheidung beim Anbieter nach. Wenn Ihnen eine Angabe falsch erscheint, schreiben Sie uns — wir korrigieren sie.