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Entwickelt in Mils bei Hall, Tirol

plancraft-Alternative aus Österreich

plancraft ist gute Software. Wenn Sie trotzdem nach einer Alternative suchen, liegt das meist an zwei Dingen: an der Abrechnung je Arbeitsplatz und daran, dass die österreichische Rechnungsschnittstelle erst im mittleren Paket steckt. Hier steht, wann ein Wechsel etwas bringt — und wann nicht.

Maßarbeit aus Tirol
Ohne Mindestlaufzeit
Der Entwickler am Telefon
ebInterface im Grundumfang

Wo es mit plancraft für einen österreichischen Betrieb hakt

Zwei Punkte treffen österreichische Betriebe unterschiedlich hart — je nachdem, wie viele Leute mitarbeiten und für wen Sie fakturieren.

Die Rechnungsschnittstelle steckt hinter dem Preisschild. Wer für eine Bundesdienststelle arbeitet, muss seit 2014 elektronisch und strukturiert fakturieren; viele Länder und Gemeinden nehmen E-Rechnungen ebenfalls entgegen. Dafür braucht es das österreichische Format. Bei plancraft ist die ÖNORM-Schnittstelle laut Preisseite Bestandteil der beiden oberen Pakete — mit dem Einstiegspaket kommen Sie dann nicht aus. Für einen Betrieb, der ausschließlich deswegen eine Stufe höher muss, ist das ein Aufpreis für ein Dateiformat.

Abgerechnet wird je Arbeitsplatz. Büro- und mobile Zugänge werden getrennt bepreist. Für ein Büro mit zwei Plätzen ist das unauffällig. Für einen Betrieb, in dem sechs Monteure Stunden und Material erfassen sollen, wächst der Betrag mit jedem Mann — und zwar dauerhaft, Monat für Monat.

  • Die ÖNORM-Schnittstelle für österreichische Rechnungen ist laut Preisseite erst ab dem mittleren Paket enthalten.
  • Abgerechnet wird je Arbeitsplatz — für Büro- und mobile Zugänge getrennt.
  • Zum Datenstandort findet sich auf den öffentlichen Seiten keine Angabe.
  • Entwicklung und Support sitzen in Hamburg; eine österreichische Niederlassung ist auf den öffentlichen Seiten nicht genannt.

Alle Angaben zu plancraft stammen aus den öffentlich einsehbaren Produkt- und Preisseiten, geprüft im August 2026. Wenn sich etwas geändert hat oder wir etwas falsch verstanden haben, schreiben Sie uns — wir korrigieren es.

plancraft und apvros im Vergleich

Neun Kriterien, an denen sich Handwerkersoftware für den österreichischen Markt tatsächlich unterscheidet. Preise stehen hier bewusst nicht — die ändern sich, und wichtiger als die Höhe ist ohnehin, wofür Sie zahlen.

Geprüft wurden die öffentlichen Produkt- und Preisseiten der Anbieter im August 2026. „Nicht ermittelt“ bedeutet: dort nicht auffindbar — nicht, dass die Funktion fehlt.
Kriterium apvros plancraft
E-Rechnung im österreichischen Format (ebInterface) teilweise
Eigene Entwicklung: Anpassungen nach Ihrem Bedarf nicht ermittelt
Modular buchbar statt fixer Paketstufen
Ohne Mindestvertragslaufzeit
Ohne Einrichtungsgebühr nicht ermittelt
Datenhaltung in Österreich teilweise nicht ermittelt
Materialkataloge des Großhändlers (DATANORM und OCI) nicht ermittelt
Entwicklung und Support aus Österreich
Kostenlose Testphase ohne Gespräch

Die Zeile, auf die es bei plancraft ankommt, heißt modular buchbar statt fixer Paketstufen — es geht darum, wofür Sie zahlen. Der Preis wächst bei beiden mit dem Betrieb — bei apvros an Modulen und Mitarbeiterzahl. Der Unterschied: Der zusätzliche Lehrling löst keine Paketstufe aus und zahlt keine Funktionen mit, die er nie öffnet.

Wann Sie bei plancraft bleiben sollten

Bedienbarkeit. Die Oberfläche ist eine der aufgeräumtesten am Markt, und die Bewertungen geben ihm darin recht.

Die Oberfläche ist wirklich gut. Wer schon einmal mit einer gewachsenen Branchenlösung aus den Neunzigern gearbeitet hat, merkt den Unterschied in der ersten Minute. Ein Monteur, der sein Handy bedienen kann, kommt damit zurecht, ohne dass jemand einen Schulungstag ansetzt.

Und die Ausrichtung auf Österreich ist mehr als eine Domain: Es gibt eine eigene österreichische Fassung der Website und eine ÖNORM-Schnittstelle.

Bleiben Sie, wenn Bedienbarkeit für Sie das wichtigste Kriterium ist und wenige Personen die Software nutzen. Ein Zwei-Mann-Betrieb mit einem Büroplatz fährt bei plancraft gut, und die Oberfläche ist ein echter Vorteil im Alltag.

Bleiben Sie auch, wenn Sie ohnehin in einem der höheren Pakete sind und dessen Funktionen nutzen. Dann zahlen Sie nicht für die Schnittstelle allein, und ein Wechsel bringt Ihnen vor allem Arbeit.

Wann apvros die bessere Wahl ist

Ein Wechsel lohnt sich, wenn einer dieser Sätze auf Sie zutrifft:

  • Sie sind nur wegen der Rechnungsschnittstelle im höheren Paket — und zahlen den Rest der Stufe mit.
  • Im Paket stecken Funktionen, die in Ihrem Betrieb niemand öffnet.
  • Sie haben schon einmal abgewogen, ob sich ein Zugang für einen Monteur „lohnt" — statt einfach alle erfassen zu lassen.
  • Sie haben eine Eigenheit im Betrieb, die Ihnen niemand einbaut.
  • Sie hätten Ihre Daten lieber in Österreich, und finden dazu keine Angabe.

Was Sie bei apvros dafür bekommen: ebInterface, DATANORM und OCI ab dem Grundumfang. Module statt fixer Paketstufen, keine Einrichtungsgebühr, Entwicklung und Support aus Tirol. Und wenn etwas fehlt, bekommen Sie ein schriftliches Angebot mit Aufwand und Termin — von den Leuten, die die Software selbst bauen.

Was ein Wechsel bedeutet

Von plancraft zu wechseln ist technisch der einfachste Fall in diesem Vergleich: Beides sind Cloud-Systeme mit sauberem Datenexport, es gibt keine lokale Installation abzubauen.

  1. Export ziehen. Kunden, Artikel und Leistungen exportieren Sie aus plancraft; darauf haben Sie auch datenschutzrechtlich Anspruch.
  2. Kataloge frisch holen. Materialpreise übernehmen wir nicht aus dem alten System, sondern per DATANORM direkt vom Großhändler. Damit sind sie sofort aktuell statt monatealt.
  3. Module zuschneiden statt Paket wählen. Hier liegt für Sie der eigentliche Gewinn: Sie stellen zusammen, was Ihr Betrieb wirklich braucht — statt die Paketstufe zu nehmen, in der die eine nötige Funktion steckt, samt allem, was Sie nie öffnen werden.
  4. Auf das Vertragsende legen. Prüfen Sie Ihre Mindestvertragslaufzeit und planen Sie den Umstieg darauf.

Und der Punkt, der einen Wechsel überhaupt erst zumutbar macht: Bei apvros gibt es keine Mindestlaufzeit. Wenn sich nach drei Monaten zeigt, dass es doch nicht passt, hören Sie auf. Das ist bequem für Sie — und für uns der Grund, uns anzustrengen.

Checkliste für Ihr Anbietergespräch

Neun Fragen, die Sie plancraft, uns und jedem anderen stellen sollten. Die Antworten sagen mehr als jede Funktionsliste — und Sie merken schnell, wo ausgewichen wird.

  1. Erzeugen Sie eine E-Rechnung nach ebInterface?Und ist das im Grundumfang enthalten oder erst in einem höheren Paket?
  2. Was kostet der fünfte Mitarbeiter zusätzlich?Nicht der Einstiegspreis — der Aufpreis. Und was kostet der zehnte?
  3. Wie lange bin ich gebunden, und was passiert nach drei Monaten, wenn es nicht passt?Fragen Sie nach der Kündigungsfrist, nicht nach der Testphase.
  4. Was kostet die Einrichtung zusätzlich zum Abo?Datenübernahme, Schulung, Anpassung der Stammdaten.
  5. In welchem Land stehen die Server?Und nach welcher Rechtslage werden die Daten verarbeitet?
  6. Können Sie den DATANORM-Katalog meines Großhändlers einlesen?Nennen Sie Ihren Großhändler konkret und lassen Sie es sich zeigen.
  7. Was passiert, wenn wir etwas brauchen, das Sie nicht haben?Die aufschlussreichste Frage der Liste. Achten Sie darauf, ob ein Termin genannt wird.
  8. Wen erreiche ich am Dienstag um sieben Uhr früh?Telefon oder Ticketsystem — und sitzt dort jemand, der die Software ändern kann?
  9. Kann ich mit einem kleinen Umfang anfangen und später erweitern?Und wieder zurück, wenn sich ein Modul nicht bewährt?

Wir gehen die Liste mit Ihnen durch

In einer kostenlosen Demo gehen wir die neun Fragen für apvros durch — an Ihren eigenen Leistungen und Positionen, die wir vorher einrichten. Sie vergleichen dann nicht zwei Websites, sondern sehen, wie Ihr eigener Betrieb darin aussieht. Und wo unsere Antwort nicht die beste ist, hören Sie das im Termin und nicht im dritten Monat.

Kostenlose Demo anfragen

Fragen zum Wechsel von plancraft

Pauschal lässt sich das nicht sagen — der Preis hängt bei beiden am Betrieb. Der Unterschied liegt im Modell: plancraft verkauft Paketstufen und rechnet Büro- und Mobilzugänge getrennt; bei apvros stellen Sie Module zusammen, und der Preis richtet sich nach diesen Modulen und Ihrer Mitarbeiterzahl. Rechnen Sie mit Ihrem echten Betrieb — nicht mit dem Einstiegspreis — und vergleichen Sie, wofür Sie dabei jeweils zahlen.

Kunden, Artikel und Leistungen lassen sich exportieren und übernehmen. Materialkataloge holen wir ohnehin frisch per DATANORM vom Großhändler, die brauchen Sie nicht mitzuschleppen. Laufende Baustellen schließen Sie im alten System ab, neue beginnen im neuen — es gibt keinen Stichtag, an dem alles umgestellt sein muss.

Gemeint ist die elektronische Rechnung im österreichischen Format. Rechnungen an den Bund werden über das Unternehmensserviceportal eingereicht, und dafür braucht es ebInterface. Wenn Sie ausschließlich für private Auftraggeber arbeiten, brauchen Sie das nicht. Verpflichtet sind Vertragspartner des Bundes, und zwar seit 2014. Bei Ländern und Gemeinden gibt es keine flächendeckende Pflicht, viele nehmen E-Rechnungen aber entgegen — fragen Sie beim Auftraggeber nach. Mehr dazu auf unserer Seite zur E-Rechnung.

Nein, und das ist ein echter Unterschied. Bei uns steht ein Demotermin am Anfang: Wir richten die Software mit Ihren Leistungen ein und zeigen sie Ihnen daran statt mit Beispieldaten. Wer lieber selbst herumklickt, ist bei plancraft schneller dran. Dafür gibt es bei uns keine Mindestlaufzeit — der erste Monat ist faktisch Ihre Testphase, mit Ihren echten Daten.