Was Sie je produktiver Stunde verrechnen müssen, damit Löhne, Gemeinkosten und Ihre eigene Arbeit gedeckt sind — mit österreichischen Lohnnebenkosten. Nichts wird gespeichert, nichts übertragen.
Rechnen Sie mit
Überschreiben Sie die Voreinstellungen mit Ihren eigenen Zahlen. Gerechnet wird im Browser, übertragen wird nichts.
Nur wer verrechenbare Stunden leistet. Das Büro zählt nicht mit — dessen Kosten kommen unten in die Gemeinkosten.
Der Stundenlohn laut Kollektivvertrag oder Vertrag, ohne Nebenkosten. Bei gemischten Qualifikationen der Durchschnitt.
Dienstgeberanteil zur Sozialversicherung, DB, DZ, Kommunalsteuer und Mitarbeitervorsorge. In Österreich zusammen rund 30 %.
Bei 38 Wochenstunden rund 1.976. Das sind bezahlte Stunden inklusive Urlaub und Feiertagen — nicht die verrechenbaren.
Nach Urlaub, Feiertagen, Krankenstand, Fahrzeiten, Lager und Werkstatt. Realistisch sind 65 bis 78 % — wer 90 % ansetzt, rechnet sich arm.
Alles, was nicht direkt an einer Baustelle hängt: Miete, Fahrzeuge, Versicherungen, Büro, Steuerberater, Software, Werbung, Werkzeug.
Was Ihre eigene Arbeit wert ist. Wer sich hier nichts ansetzt, arbeitet für die Bank. Bei einer GmbH steht hier Ihr Geschäftsführerbezug.
Was übrig bleiben soll — für Rücklagen, Investitionen und schlechte Jahre. Ohne Aufschlag arbeiten Sie kostendeckend, nicht gewinnbringend.
Was Sie heute tatsächlich verrechnen. Wird nur für den Vergleich unten verwendet.
Die Werte sind Voreinstellungen in österreichischer Grössenordnung, keine Empfehlung für Ihren Betrieb. Überschreiben Sie sie mit Ihren echten Zahlen. Der Rechner ersetzt keine Kalkulation mit Ihrem Steuerberater — er zeigt Ihnen, ob sich ein Gespräch lohnt.
Der häufigste Fehler
Nicht der Stundenlohn ist zu niedrig, sondern die Annahme darüber, wie viele Stunden überhaupt verrechenbar sind.
Ein Mitarbeiter mit 38 Wochenstunden kostet Sie rund 1.976 bezahlte Stunden im Jahr. Verrechenbar sind davon aber nur etwa 65 bis 78 Prozent — nach fünf Wochen Urlaub, dreizehn Feiertagen, Krankenstand, Fahrzeiten, Lagerarbeit, Werkstattzeit und den Stunden, die auf einer Baustelle verloren gehen, weil der Vorgewerk nicht fertig war.
Wer mit 90 Prozent kalkuliert, verteilt die Jahreskosten auf zu viele Stunden — und wundert sich am Jahresende, wo das Geld geblieben ist. Der zweite verbreitete Fehler: der eigene Lohn fehlt in der Rechnung. Wer sich selbst nichts ansetzt, subventioniert seine Kunden mit der eigenen Arbeitszeit.
Die Probe aufs Exempel: Nehmen Sie die letzte abgeschlossene Baustelle. Wie viele Stunden haben Sie verrechnet, und wie viele sind tatsächlich hineingegangen — samt Fahrt, Nachbesserung und dem Vormittag, an dem Sie das Material geholt haben? Die Differenz ist Ihre echte produktive Quote, nicht die geschätzte.
Der Posten, den fast alle unterschätzen: die eigene Bürozeit. Angebote, Stundenzettel und Rechnungen fressen Stunden, die weder verrechnet noch als Kosten sichtbar sind. Wie viele es bei Ihnen sind, rechnet der Bürozeit-Rechner aus.
Alles, was nicht direkt an einer Baustelle hängt und trotzdem jeden Monat abgeht:
Wer diese Summe nicht kennt, findet sie in der letzten Gewinn- und Verlustrechnung. Es lohnt sich, einmal im Jahr nachzurechnen — die Zahl wächst schneller, als man denkt.
Danach
Ein berechneter Stundensatz ist eine Annahme. Ob sie stimmt, zeigt sich erst nach der Baustelle.
Genau daran scheitert es in den meisten Betrieben — nicht am Rechnen, sondern am Nachrechnen. Die Stunden liegen auf Zetteln, das Material auf Lieferscheinen, und bis alles zusammengesucht ist, steht die nächste Baustelle an. Also kalkuliert man die nächste ähnliche wieder nach Gefühl und wiederholt möglicherweise denselben Fehler.
In apvros erfassen Monteure Stunden und Material am Handy direkt zur Baustelle. Die Nachkalkulation entsteht dabei von selbst: Sie sehen je Auftrag, was kalkuliert war und was tatsächlich angefallen ist — nicht am Jahresende, sondern während es noch läuft.
Bringen Sie zur kostenlosen Demo eine abgeschlossene Baustelle mit. Wir schauen gemeinsam an, was kalkuliert war und was tatsächlich hineingegangen ist. Das ist meist der Moment, in dem es klick macht.
Kostenlose Demo anfragenAlle Jahreskosten geteilt durch alle produktiv verrechenbaren Stunden, plus Gewinnaufschlag. Die Jahreskosten sind Lohnkosten inklusive Nebenkosten, Gemeinkosten und Ihr eigener Unternehmerlohn. Der entscheidende Wert ist der Nenner: nicht die bezahlten Stunden, sondern die tatsächlich verrechenbaren.
Für Dienstgeber liegen sie zusammen bei rund 30 Prozent des Bruttolohns: Dienstgeberanteil zur Sozialversicherung, Dienstgeberbeitrag, Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag, Kommunalsteuer und Mitarbeitervorsorgekasse. Der Rechner ist mit 30 Prozent voreingestellt; Ihren genauen Wert kennt Ihre Lohnverrechnung.
Von rund 1.976 bezahlten Stunden bei einer 38-Stunden-Woche bleiben meist 65 bis 78 Prozent übrig. Abzuziehen sind fünf Wochen Urlaub, dreizehn Feiertage, Krankenstand, Fahrzeiten, Lager- und Werkstattzeit sowie Leerlauf auf der Baustelle. Wer über 80 Prozent ansetzt, sollte das an einer echten Baustelle nachprüfen.
Ja, unbedingt. Wer als Einzelunternehmer keinen kalkulatorischen Unternehmerlohn ansetzt, rechnet seine eigene Arbeit mit null und subventioniert damit die Kunden. Setzen Sie an, was Sie einem Angestellten in Ihrer Position zahlen müssten — mindestens. Bei einer GmbH steht dort Ihr Geschäftsführerbezug.
Nicht ganz. Der hier berechnete Satz ist die Untergrenze, ab der sich Ihre Arbeit rechnet. Der Regiestundensatz, den Sie im Angebot ausweisen, kann darüber liegen — Regiearbeiten sind schlechter planbar und werden häufig mit einem Zuschlag kalkuliert. Umgekehrt gilt: Unter den berechneten Wert sollten Sie nie gehen, auch nicht bei einem Wunschkunden.
Nein. Die Berechnung läuft vollständig in Ihrem Browser, es werden keine Daten übertragen und nichts gespeichert. Sie können die Seite schließen, ohne Spuren zu hinterlassen — und ohne dass Sie jemand anruft.
Nein. Er zeigt Ihnen eine Grössenordnung und macht sichtbar, wo Ihre Annahmen von der Realität abweichen. Die belastbare Kalkulation gehört auf den Tisch Ihres Steuerberaters, der Ihre echten Zahlen kennt. Nehmen Sie das Ergebnis als Gesprächsgrundlage mit.