Angebote, Stundenzettel, Rechnungen, Lieferscheine — und die Abende, an denen das alles nachgeholt wird. Dieser Rechner zeigt, wie viele Stunden das im Jahr sind und was sie kosten. Nichts wird gespeichert, nichts übertragen.
Rechnen Sie mit
Überschreiben Sie die Voreinstellungen mit Ihren eigenen Zahlen. Wer unsicher ist: Führen Sie eine Woche lang mit, es ist meist mehr als geschätzt.
Wie viel Zeit geht wofür drauf?
Positionen zusammenstellen, Preise heraussuchen, Text formulieren, ausdrucken und wegschicken. Bei Nachträgen und Umplanungen noch einmal.
Zettel einsammeln, entziffern, nachfragen, in eine Liste eintippen. Und die zwei Tage suchen, die fehlen.
Aus dem Angebot die Rechnung machen, Stunden und Material zuordnen, verschicken. Dazu Mahnungen und Rückfragen.
Lieferscheine der Baustelle zuordnen, Preise aus dem Katalog heraussuchen, Preisänderungen des Großhändlers nachpflegen.
Das Aufmaß vom Vorjahr finden, dieselbe Zahl in die dritte Datei eintragen, beim Monteur anrufen, weil auf dem Zettel nichts steht.
Wer macht das, und wann?
Zweiundfünfzig minus Urlaub und Betriebsruhe. Sechsundvierzig ist für einen Handwerksbetrieb ein realistischer Wert.
In vielen kleinen Betrieben nahezu alles. Wer eine Bürokraft hat, setzt hier weniger an — der Rest wird unten mit deren Lohn gerechnet.
Der Teil, der nach Feierabend passiert. Er kostet keine verrechenbare Stunde — er kostet Ihre freie Zeit. Deshalb wird er getrennt ausgewiesen.
Was eine Stunde wert ist
Was Sie einem Kunden je Stunde in Rechnung stellen. Wenn Sie unsicher sind, rechnen Sie ihn mit dem Stundensatz-Rechner aus — verlinkt weiter unten.
Nicht nur der Stundenlohn: Bruttolohn plus rund 30 % Lohnnebenkosten, dazu der anteilige Arbeitsplatz — Büro, Rechner, Software, Telefon, Verwaltung. Voll belastet liegt eine Bürostunde deutlich über dem reinen Lohn. Nur nötig, wenn oben nicht 100 % beim Chef stehen.
Und wenn ein Teil davon wegfiele?
Voreingestellt sind 60 % — ungefähr der Anteil, der oben auf reines Übertragen entfällt: Stundenzettel abtippen, Material zuordnen, Suchen, die zweite Erfassung für die Rechnung. Das ist eine Annahme und kein Versprechen; für Ihren Betrieb kann sie deutlich darunter oder darüber liegen. Setzen Sie Ihre eigene Zahl ein. Welche Handgriffe tatsächlich entfallen, steht unter dem Rechner.
Fiele davon 60 % weg, wären das € 18.395 im Jahr und rund 75 Abende. Ob dieser Anteil für Ihren Betrieb stimmt, wissen Sie besser als wir — die Zahl haben Sie gesetzt.
Ein „Abend“ sind hier 2 Stunden. Die Abendstunden des Chefs werden bewusst nicht in Euro umgerechnet: Sie kosten keine verrechenbare Stunde, sondern Ihre freie Zeit. Die Voreinstellungen sind Grössenordnungen, keine Aussage über Ihren Betrieb.
Die zwei Preisschilder
Der häufigste Denkfehler: Büroarbeit wird mit dem Bürolohn bewertet, auch dann, wenn sie der Chef macht.
Wenn eine Bürokraft eine Stunde Rechnungen schreibt, kostet diese Stunde ihren Lohn samt Nebenkosten. Das ist eine klare Zahl, sie steht in der Lohnverrechnung.
Wenn Sie am Dienstagnachmittag eine Stunde Rechnungen schreiben, kostet diese Stunde etwas ganz anderes: Sie ist nicht auf einer Baustelle, nicht bei einem Kunden, nicht beim Aufmaß für das nächste Angebot. Diese Stunde kostet nicht Ihren kalkulatorischen Unternehmerlohn — sie kostet einen verrechenbaren Stundensatz. Das ist meist das Zweieinhalbfache.
Und wenn Sie dieselbe Stunde am Freitag um halb acht abends machen, kostet sie gar kein Geld. Sie kostet den Abend. Diese Stunden stehen im Rechner deshalb getrennt, als Anzahl Abende — nicht in Euro. Wer sie in Euro umrechnet, produziert eine Zahl, die gut aussieht und niemandem hilft.
Die ehrliche Frage dahinter: Wie viele dieser Abende hätten Sie gern zurück? Das ist die Zahl, die im Rechner rechts unten steht — und die einzige, die Sie nicht Ihrem Steuerberater erklären müssen.
Ohne Prozentversprechen
Wir nennen Ihnen keine Ersparnisquote. Wir kennen Ihren Betrieb nicht, und jede Zahl dazu wäre erfunden. Was wir sagen können, ist welche Handgriffe entfallen.
Kurz: Software nimmt Ihnen das Tippen ab, nicht das Denken. Wie viel das bei Ihnen ausmacht, hängt davon ab, wie viel von Ihrer Bürozeit heute Tippen ist — und das sehen Sie oben im Rechner an Ihren eigenen Zahlen.
Bringen Sie zur kostenlosen Demo eine typische Woche mit: die Zettel, die Angebote, die offenen Rechnungen. Wir gehen sie gemeinsam durch und Sie sehen, welche Handgriffe im System übrig bleiben und welche nicht. Wenn dabei herauskommt, dass sich das für Ihre Betriebsgröße nicht rechnet, sagen wir Ihnen das.
Kostenlose Demo anfragenDie andere Rechnung
Die Frage kommt fast immer, sobald die Jahreszahl auf dem Tisch liegt. Sie ist meist falsch gestellt.
Eine Teilzeit-Bürokraft mit zwanzig Wochenstunden kostet einen Betrieb inklusive Nebenkosten leicht einen fünfstelligen Betrag im Jahr. Gegen diese Zahl sieht jede Software billig aus, und genau so wird die Rechnung in Verkaufsgesprächen gern aufgemacht.
Nur stimmt sie so nicht. Eine Bürokraft macht Dinge, die keine Software macht: ans Telefon gehen, mit dem Kunden reden, dem Steuerberater hinterhertelefonieren, den Überblick behalten. Und umgekehrt tippt sie Stundenzettel ab, die gar nicht mehr abgetippt werden müssten.
Die brauchbarere Frage lautet: Welcher Teil Ihrer Bürozeit ist Übertragen von einem Papier in ein anderes? Dieser Teil verschwindet mit einem System. Der Rest verschwindet nicht — er wird nur besser sichtbar, und dann können Sie entscheiden, ob ihn jemand anderer machen soll.
Betriebe, die beides haben, berichten meist dasselbe: Die Bürokraft bleibt, macht aber andere Dinge. Das ist kein Argument gegen die Software und keines gegen die Bürokraft — es ist nur ein anderes als das, mit dem verkauft wird.
Das hängt stark von Betriebsgröße und Auftragsart ab, weshalb der Rechner mit Ihren eigenen Zahlen arbeitet statt mit einem Durchschnitt. Was sich in Gesprächen zeigt: Es ist fast immer mehr als geschätzt, weil die Zeit in vielen kleinen Stücken anfällt — zehn Minuten hier, eine halbe Stunde dort. Wer eine Woche lang mitschreibt, kommt regelmässig auf das Doppelte der Schätzung.
Es gibt zwei Antworten, und beide sind richtig. Macht die Arbeit eine Bürokraft, kostet die Stunde deren Bruttolohn plus rund 30 Prozent Lohnnebenkosten — und ehrlich gerechnet den anteiligen Arbeitsplatz dazu: Büro, Rechner, Software, Telefon. Macht sie der Chef während der Arbeitszeit, kostet sie eine verrechenbare Stunde — also den Stundensatz, den ein Kunde bezahlt hätte. Das ist meist das Zweieinhalbfache. Der Rechner unterscheidet beides.
Weil eine Stunde im Büro während der Arbeitszeit eine Stunde ist, die nicht verrechnet wird. Das ist kein Buchhaltungsposten, aber es ist der Betrag, der dem Betrieb tatsächlich entgeht. Den eigenen Unternehmerlohn anzusetzen wäre zu niedrig gerechnet: Der Betrieb verliert nicht Ihren Lohn, er verliert den Umsatz, den Sie in dieser Stunde erwirtschaftet hätten.
Weil sie kein Geld kosten. Wer am Freitagabend um acht Rechnungen schreibt, verliert dadurch keine verrechenbare Stunde — der Arbeitstag war ohnehin vorbei. Diese Stunden in Euro umzurechnen ergäbe eine größere, aber falsche Zahl. Sie stehen deshalb als Anzahl Abende da. Ob die einem etwas wert sind, entscheidet jeder selbst.
Wir nennen keine Prozentzahl, weil wir sie nicht wissen. Sie hängt davon ab, wie viel Ihrer heutigen Bürozeit reines Übertragen ist — und das ist von Betrieb zu Betrieb sehr verschieden. Was konkret entfällt, steht auf dieser Seite: das Abtippen von Stundenzetteln, das Heraussuchen von Materialpreisen, die zweite Erfassung für die Rechnung, das Suchen. Was nicht entfällt, steht ebenfalls dort. Setzen Sie im Rechner selbst eine Annahme ein und schauen Sie, ob sich das für Sie rechnet.
Die Frage ist meist falsch gestellt, weil beide Unterschiedliches tun. Eine Bürokraft geht ans Telefon, redet mit Kunden und behält den Überblick — das macht keine Software. Eine Software nimmt das Übertragen von einem Papier ins nächste ab — das muss keine Bürokraft tun. In Betrieben, die beides haben, bleibt die Bürokraft in der Regel und macht andere Dinge.
Nein. Die Berechnung läuft vollständig in Ihrem Browser, es werden keine Daten übertragen und nichts gespeichert. Sie können die Seite schließen, ohne Spuren zu hinterlassen — und ohne dass Sie jemand anruft.