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Entwickelt in Mils bei Hall, Tirol

ToolTime-Alternative aus Österreich

ToolTime ist übersichtlich aufgebaut und schnell eingerichtet. Für österreichische Betriebe stehen aber zwei Angaben auf der ToolTime-Seite, die man vor der Unterschrift gelesen haben sollte: zwölf Monate Mindestvertragslaufzeit und deutsche Server.

Maßarbeit aus Tirol
Ohne Mindestlaufzeit
Der Entwickler am Telefon
ebInterface im Grundumfang

Wo es mit ToolTime für einen österreichischen Betrieb hakt

Beide Punkte stehen auf der ToolTime-Seite selbst, sind also keine Unterstellung — sie fallen nur meist erst auf, wenn man genauer liest.

Zwölf Monate Bindung. Ob eine Software zu einem Betrieb passt, zeigt sich nicht in der Testphase, sondern im dritten Monat — wenn der erste Monteur sie täglich benutzt und sich herausstellt, ob er damit zurechtkommt oder heimlich wieder Zettel schreibt. Wer dann feststellt, dass es nicht passt, zahlt neun Monate weiter.

Deutsche Server, deutsche Rechtslage. Die eigene Seite nennt deutsche Server und die Ausrichtung auf die deutsche GoBD. Ihre Kundendaten, Stundenaufzeichnungen und Baustellenfotos liegen damit ausserhalb Österreichs. Für viele Betriebe ist das kein Hindernis — aber es gehört vor die Entscheidung, nicht danach.

Dazu kommt: Ein österreichisches Rechnungsformat ist auf den öffentlichen Seiten nicht genannt. Wer an die öffentliche Hand fakturiert, sollte das ausdrücklich abfragen.

  • Die eigene Seite nennt deutsche Server und die Ausrichtung auf die deutsche GoBD.
  • Die Mindestvertragslaufzeit beträgt laut Preisseite zwölf Monate.
  • Die Pakete hängen an Nutzerzahlen — ab einer bestimmten Mitarbeiterzahl wird die nächste Stufe fällig.
  • Ein österreichisches E-Rechnungsformat ist auf den öffentlichen Seiten nicht genannt.

Alle Angaben zu ToolTime stammen aus den öffentlich einsehbaren Produkt- und Preisseiten, geprüft im August 2026. Wenn sich etwas geändert hat oder wir etwas falsch verstanden haben, schreiben Sie uns — wir korrigieren es.

ToolTime und apvros im Vergleich

Neun Kriterien, an denen sich Handwerkersoftware für den österreichischen Markt tatsächlich unterscheidet. Preise stehen hier bewusst nicht — die ändern sich, und wichtiger als die Höhe ist ohnehin, wofür Sie zahlen.

Geprüft wurden die öffentlichen Produkt- und Preisseiten der Anbieter im August 2026. „Nicht ermittelt“ bedeutet: dort nicht auffindbar — nicht, dass die Funktion fehlt.
Kriterium apvros ToolTime
E-Rechnung im österreichischen Format (ebInterface) nicht ermittelt
Eigene Entwicklung: Anpassungen nach Ihrem Bedarf nicht ermittelt
Modular buchbar statt fixer Paketstufen
Ohne Mindestvertragslaufzeit
Ohne Einrichtungsgebühr nicht ermittelt
Datenhaltung in Österreich teilweise
Materialkataloge des Großhändlers (DATANORM und OCI) nicht ermittelt
Entwicklung und Support aus Österreich
Kostenlose Testphase ohne Gespräch

Wann Sie bei ToolTime bleiben sollten

Klarheit. Drei Pakete, ein Testzugang, wenig zu entscheiden — wer keine Lust auf Konfiguration hat, kommt hier schnell los.

ToolTime macht eine Sache konsequent richtig: Es gibt wenig zu entscheiden. Drei Pakete, ein Testzugang, los. Wer keine Lust auf Modulauswahl und Konfiguration hat, ist damit an einem Nachmittag startklar.

Bleiben Sie, wenn Ihr Schwerpunkt in Deutschland liegt. Dann sind die deutschen Server kein Nachteil, sondern passend, und die Ausrichtung auf die GoBD ist genau richtig.

Bleiben Sie auch, wenn Ihr Vertrag gerade erst begonnen hat. Ein Wechsel mitten in der Bindung heißt doppelt zahlen — das lohnt sich nur, wenn die Software Sie täglich behindert. Notieren Sie sich stattdessen den Kündigungstermin und schauen Sie sich rechtzeitig davor um.

Wann apvros die bessere Wahl ist

Ein Wechsel lohnt sich, wenn einer dieser Sätze auf Sie zutrifft:

  • Sie arbeiten überwiegend in Österreich und fakturieren an den Bund oder an öffentliche Stellen, die E-Rechnungen erwarten.
  • Sie wollen sich nicht wieder auf zwölf Monate festlegen.
  • Ihre Mitarbeiterzahl liegt knapp über einer Paketgrenze — Sie zahlen also für Plätze, die leer stehen.
  • Sie hätten die Daten Ihrer Kunden lieber in Österreich.
  • Sie brauchen DATANORM-Kataloge Ihres Großhändlers und finden dazu keine Angabe.

Was Sie bei apvros dafür bekommen: ebInterface, DATANORM und OCI ab dem Grundumfang. Module statt fixer Paketstufen, keine Einrichtungsgebühr, Entwicklung und Support aus Tirol. Und wenn etwas fehlt, bekommen Sie ein schriftliches Angebot mit Aufwand und Termin — von den Leuten, die die Software selbst bauen.

Was ein Wechsel bedeutet

Beim Wechsel von ToolTime bestimmt vor allem eines den Zeitplan: die zwölfmonatige Bindung. Alles andere ist unkompliziert.

  1. Kündigungstermin feststellen. Der erste Schritt ist ein Blick in den Vertrag, nicht in die Software. Notieren Sie sich die Frist und planen Sie rückwärts.
  2. Datenexport anfordern. Kunden, Artikel und Leistungen lassen sich in aller Regel exportieren.
  3. Datenstandort klären. Wenn Sie wegen der deutschen Server wechseln, lassen Sie sich von uns schriftlich geben, wo Ihre Daten künftig liegen. Fragen Sie das jedem Anbieter — auch uns.
  4. Paketgrenzen vergessen. Auch bei uns wächst der Preis mit Modulen und Mitarbeitern — aber er springt nicht: Ein zusätzlicher Mitarbeiter löst keine nächste Stufe mit Funktionen aus, die niemand gebraucht hat.

Und der Punkt, der einen Wechsel überhaupt erst zumutbar macht: Bei apvros gibt es keine Mindestlaufzeit. Wenn sich nach drei Monaten zeigt, dass es doch nicht passt, hören Sie auf. Das ist bequem für Sie — und für uns der Grund, uns anzustrengen.

Checkliste für Ihr Anbietergespräch

Neun Fragen, die Sie ToolTime, uns und jedem anderen stellen sollten. Die Antworten sagen mehr als jede Funktionsliste — und Sie merken schnell, wo ausgewichen wird.

  1. Erzeugen Sie eine E-Rechnung nach ebInterface?Und ist das im Grundumfang enthalten oder erst in einem höheren Paket?
  2. Was kostet der fünfte Mitarbeiter zusätzlich?Nicht der Einstiegspreis — der Aufpreis. Und was kostet der zehnte?
  3. Wie lange bin ich gebunden, und was passiert nach drei Monaten, wenn es nicht passt?Fragen Sie nach der Kündigungsfrist, nicht nach der Testphase.
  4. Was kostet die Einrichtung zusätzlich zum Abo?Datenübernahme, Schulung, Anpassung der Stammdaten.
  5. In welchem Land stehen die Server?Und nach welcher Rechtslage werden die Daten verarbeitet?
  6. Können Sie den DATANORM-Katalog meines Großhändlers einlesen?Nennen Sie Ihren Großhändler konkret und lassen Sie es sich zeigen.
  7. Was passiert, wenn wir etwas brauchen, das Sie nicht haben?Die aufschlussreichste Frage der Liste. Achten Sie darauf, ob ein Termin genannt wird.
  8. Wen erreiche ich am Dienstag um sieben Uhr früh?Telefon oder Ticketsystem — und sitzt dort jemand, der die Software ändern kann?
  9. Kann ich mit einem kleinen Umfang anfangen und später erweitern?Und wieder zurück, wenn sich ein Modul nicht bewährt?

Wir gehen die Liste mit Ihnen durch

In einer kostenlosen Demo gehen wir die neun Fragen für apvros durch — an Ihren eigenen Leistungen und Positionen, die wir vorher einrichten. Sie vergleichen dann nicht zwei Websites, sondern sehen, wie Ihr eigener Betrieb darin aussieht. Und wo unsere Antwort nicht die beste ist, hören Sie das im Termin und nicht im dritten Monat.

Kostenlose Demo anfragen

Fragen zum Wechsel von ToolTime

In der Europäischen Union, mit Verschlüsselung und ohne Weitergabe an Dritte. Für Betriebe, die genau wissen wollen, in welchem Rechenzentrum ihre Daten liegen: Fragen Sie im Erstgespräch, wir sagen es Ihnen konkret und schriftlich. Das ist eine Frage, die Sie jedem Anbieter stellen sollten — auch uns.

Das können wir Ihnen nicht abnehmen — es gilt, was in Ihrem Vertrag steht. Prüfen Sie die Mindestlaufzeit und die Kündigungsfrist, und planen Sie den Wechsel auf das Vertragsende. Ein paralleler Betrieb in den letzten Wochen ist unproblematisch: Laufende Baustellen schließen Sie drüben ab, neue beginnen bei uns.

Nein. Es gibt keine Mindestlaufzeit und keine Einrichtungsgebühr, Sie können monatlich kündigen. Das ist bequem für Sie — und für uns der Grund, uns jeden Monat neu anzustrengen. Ein Anbieter, der Sie ein Jahr halten kann, muss Sie nur einmal überzeugen.

Kunden, Artikel und Leistungen lassen sich in aller Regel exportieren; fragen Sie bei ToolTime nach dem Datenexport, darauf haben Sie auch datenschutzrechtlich Anspruch. Materialkataloge holen wir frisch per DATANORM vom Großhändler. Bei der Übernahme helfen wir, das ist Teil der Einführung.