Inhalt dieses Ratgebers
Kurz gesagt
Die Förderung KMU.DIGITAL ist ausgeschöpft: Laut kmudigital.at ist das Budget von KMU.DIGITAL 4.0 vollständig vergeben, Anträge für Beratung und Umsetzung sind nicht mehr möglich. Ab 2027 wird das Programm nicht fortgeführt, eine Nachfolgelösung gibt es derzeit nicht (Stand 5. November 2026). Betriebe in Tirol können noch die Tiroler Digitalisierungsförderung beantragen.
Der Stand im November 2026
- 12. Jänner 2026: Die Beratungsförderung öffnet wieder (WKO Salzburg).
- 7. Mai 2026: Neue Einreichphase für die Umsetzungsförderung (Wirtschaftsministerium).
- Danach: Das Budget von KMU.DIGITAL 4.0 ist vollständig ausgeschöpft, Anträge sind nicht mehr möglich (kmudigital.at, ohne Datum).
- 23. September 2026: Die WKO Steiermark bestätigt, dass KMU.DIGITAL ab 2027 aus Gründen der Budgetkonsolidierung nicht fortgeführt wird und es derzeit keine Nachfolgelösung gibt.
Was KMU.DIGITAL 4.0 gefördert hat
Zum Nachlesen – falls Sie einen bereits genehmigten Antrag abrechnen oder ein ähnliches Programm vergleichen:
| Modul | Förderung |
|---|---|
| Status- oder Potenzialanalyse | 80 %, höchstens 400 € |
| Strategieberatung | 50 %, höchstens 1.000 € |
| Umsetzung | 30 %, höchstens 6.000 € je Schiene, bei 2.000 bis 30.000 € Projektkosten netto |
Laut den Förderrichtlinien 4.0 (Mai 2024): Software-Lizenzen waren höchstens für 12 Monate ab Antrag förderbar, Standard-Software und Geräte wie PCs, Tablets und Handys nicht. Kosten vor dem Antrag wurden nicht gefördert.
Alternativen 2026
- Tirol: Die Tiroler Digitalisierungsförderung des Landes fördert unter anderem die Einführung von ERP-Software – Kleinstunternehmen mit bis zu 30 %, kleine Unternehmen mit bis zu 20 % der förderbaren Kosten; Antrag vor Projektbeginn, bis 31. Dezember 2027.
- Oberösterreich: Digital.PLUS 26 der WKO OÖ lief bis 2. November 2026 und ist abgelaufen.
- Andere Bundesländer: Fragen Sie bei der Wirtschaftskammer oder Wirtschaftsförderung Ihres Landes nach dem aktuellen Stand.
Worauf Sie bei jeder Förderung achten
- Antrag vor Projektbeginn stellen – Rechnungen von vorher werden meist nicht gefördert.
- Förderbare und nicht förderbare Kosten im Angebot getrennt ausweisen lassen.
- Bei Software-Abos klären, für welchen Zeitraum die Lizenz gefördert wird.
- Nachweise sammeln: Angebote, Rechnungen, Zahlungsbelege.
Wie apvros dabei hilft
apvros braucht keine Förderung, um anzufangen: monatlich kündbar, ohne Einrichtungsgebühr, die Einrichtung auf Ihr Gewerk ist inklusive. Sie starten mit den Modulen, die Sie brauchen, und schalten später weitere dazu.
Häufige Fragen
Kann ich KMU.DIGITAL 2026 noch beantragen?
Nein. Laut kmudigital.at ist das Budget von KMU.DIGITAL 4.0 vollständig ausgeschöpft; Anträge für Beratungs- und Umsetzungsförderung sind nicht mehr möglich (Stand 5. November 2026).
Gibt es 2027 eine Nachfolgeförderung für KMU.DIGITAL?
Derzeit nicht. Laut Wirtschaftskammer wird KMU.DIGITAL ab 2027 aus Gründen der Budgetkonsolidierung nicht fortgeführt, und es gibt keine Nachfolgelösung.
Welche Förderung gibt es in Tirol für Digitalisierung?
Die Tiroler Digitalisierungsförderung des Landes Tirol, unter anderem für die Einführung von ERP-Software: bis zu 30 % für Kleinstunternehmen und bis zu 20 % für kleine Unternehmen. Der Antrag muss vor Projektbeginn gestellt werden, möglich bis 31. Dezember 2027.
Quellen
- kmudigital.at (abgerufen am 5.11.2026)
- WKO Steiermark: FAQs zu KMU.DIGITAL 2027 (23.09.2026)
- WKO Salzburg: Neustart von KMU.DIGITAL (06.02.2026)
- BMWET: Pressemeldung KMU.DIGITAL (07.05.2026)
- Förderrichtlinien KMU.DIGITAL 4.0 – Umsetzung (PDF)
- Förderrichtlinien KMU.DIGITAL 4.0 – Beratung (PDF)
- WKO: Tiroler Digitalisierungsförderung
Stand November 2026, zuletzt durchgesehen am 5. November 2026. Dieser Ratgeber gibt einen Überblick und ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung. Für Ihren Einzelfall fragen Sie Ihre Steuerberatung, Ihre Kammer oder einen Rechtsanwalt.