Stundensatz-Rechner: Was muss eine Stunde kosten?
Vom Bruttolohn zum Stundenverrechnungssatz – mit 14 Gehältern, den Lohnnebenkosten 2026 und den Stunden, die Sie wirklich verrechnen können. Jeder Schritt ist sichtbar.
Sätze Stand November 2026 für Österreich, alle Felder änderbar. Der Rechner gibt eine Orientierung und ersetzt keine Kalkulation durch Ihre Steuerberatung oder Lohnverrechnung. Kollektivvertrag, Zulagen, Überstunden und Ihre tatsächlichen Gemeinkosten können das Ergebnis deutlich verändern.
So wird gerechnet.
1. Was kostet der Mitarbeiter im Jahr?
Monatslohn mal 14 – in Österreich sind 13. und 14. Gehalt Standard – plus die Lohnnebenkosten des Dienstgebers: Sozialversicherung, Dienstgeberbeitrag, Zuschlag, Kommunalsteuer und Mitarbeitervorsorge. Zusammen meist um 30 % vom Bruttolohn.
2. Wie viele Stunden können Sie verrechnen?
Bezahlt werden 52 Wochen, gearbeitet wird weniger: Urlaub, Feiertage und Krankenstand fallen weg. Von der Zeit im Betrieb geht noch die unproduktive Zeit ab – Fahrten, Lager, Besprechungen, Aufräumen. Übrig bleiben oft nur 1.300 bis 1.500 Stunden.
3. Gemeinkosten, Wagnis und Gewinn
Werkstatt, Fahrzeuge, Büro, Versicherungen, Software und Ihr eigenes Gehalt als Chef, soweit Sie nicht selbst auf der Baustelle verrechnen, kommen als Gemeinkostenzuschlag auf die Lohnkosten. Zuletzt Wagnis und Gewinn – ohne sie arbeitet der Betrieb nur für die Kosten.
Kalkulieren mit apvros
In apvros hinterlegen Sie Ihre Stundensätze und Aufschläge einmal in den Positionen. Jede Position rechnet aus Arbeitszeit, Material und Aufschlag ihren Preis – und die Nachkalkulation zeigt je Auftrag, ob die Stunden gereicht haben.
Häufige Fragen.
Wie berechne ich den Stundenverrechnungssatz?
Jahreskosten des Mitarbeiters (Bruttolohn mal 14 plus Lohnnebenkosten) geteilt durch die produktiven Stunden ergibt die Lohnkosten je Stunde. Darauf kommen der Gemeinkostenzuschlag und dann Wagnis und Gewinn. Das Ergebnis ist der Stundensatz netto.
Wie hoch sind die Lohnnebenkosten 2026 in Österreich?
Für Arbeiter und Angestellte rund 30 % vom Bruttolohn: Sozialversicherung 20,98 % (Dienstgeberanteil, in Wien 21,23 %), Dienstgeberbeitrag 3,7 %, Zuschlag zum DB 0,31 bis 0,40 % je Bundesland, Kommunalsteuer 3 % und Mitarbeitervorsorge 1,53 %. Branchen wie der Bau haben zusätzlich BUAK-Zuschläge.
Warum sind die produktiven Stunden so wichtig?
Weil der Lohn für alle bezahlten Stunden anfällt, verrechnen können Sie aber nur die produktiven. Wer mit 2.080 Stunden rechnet statt mit 1.400, setzt den Stundensatz um rund ein Drittel zu niedrig an.
Wie hoch ist ein üblicher Gemeinkostenzuschlag?
Das hängt stark vom Betrieb ab – mit Werkstatt, Fahrzeugflotte und Büropersonal deutlich mehr als im Ein-Mann-Betrieb. Rechnen Sie Ihre Gemeinkosten des letzten Jahres durch die Lohnkosten der produktiven Mitarbeiter, dann haben Sie Ihren eigenen Wert.
Wird etwas gespeichert?
Nein. Der Rechner läuft nur in Ihrem Browser, Ihre Zahlen werden nicht übertragen.
Quellen der Sätze (Stand November 2026)
- WKO: Beitragswesen Dienstnehmer 2026(öffnet in neuem Fenster)
- Höchstbeitragsgrundlage 2026 (oesterreich.gv.at)(öffnet in neuem Fenster)
- Wohnbauförderungsbeitrag Wien ab 2026 (Forvis Mazars)(öffnet in neuem Fenster)
Der Rechner gibt eine Orientierung und ersetzt keine Kalkulation durch Ihre Steuerberatung oder Lohnverrechnung. Kollektivvertrag, Zulagen, Überstunden und Ihre tatsächlichen Gemeinkosten können das Ergebnis deutlich verändern.
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